Warum?

Spargel liefert Folat, die Vitamine K, A und C sowie Chrom, bei sehr wenigen Kalorien. Für Hunde ist er in keinem nennenswerten Sinn giftig – die Asparagusinsäure, die den typischen Uringeruch verursacht, wirkt bei Hunden wie bei Menschen, ist aber harmlos.

Das Problem bei rohem Spargel ist die Beschaffenheit: Die Stangen sind faserig und zäh, was zu leichten Magen-Darm-Reizungen führen kann, weil der Körper Mühe hat, die Zellulose aufzuspalten. Gekochter Spargel ist deutlich leichter verdaulich, und die meisten Hunde finden ihn schmackhafter.

Spargelbeeren (die roten bis orangefarbenen Früchte, die die Pflanze im Spätsommer bildet) sind eine andere Sache – sie gelten für Hunde wie für Menschen als giftig und verursachen Magen-Darm-Beschwerden und Hautreizungen. Nur die Stange ist sicher.

Welche Menge ist gefährlich?

Stangen: nicht giftig. Beeren: giftig – vermeiden.

Welche Symptome gibt es?

BEGINN:Entfällt – nicht giftig.
  • Magen-Darm-Reizung durch zähe, rohe Ballaststoffe in großen Mengen – keine Vergiftung durch das Gemüse selbst

Was soll ich tun?

Bei gekochten Spargelstangen ohne Zusätze besteht kein Handlungsbedarf. Wende dich an den Tierarzt, wenn Spargelbeeren gefressen wurden.

Häufige Fragen

Dürfen Hunde rohen Spargel fressen?

Technisch unbedenklich, aber nicht ideal – die zähen Fasern sind schwer verdaulich und können Magen-Darm-Reizungen verursachen. Leicht gedämpft ist besser.

Warum riecht der Urin meines Hundes nach Spargel anders?

Stoffwechselprodukte der Asparagusinsäure verursachen den typischen Geruch bei Hunden wie bei Menschen. Das ist harmlos.