Warum?

Spinat ist reich an den Vitaminen A, C und K, an Eisen, Folat und Antioxidantien – in der menschlichen Ernährung ein echtes Kraftpaket. Er enthält aber auch Oxalsäure, die Calcium bindet und dessen Aufnahme verringert. Bei hohen Dosen oder wiederholter Fütterung können sich Calciumoxalat-Kristalle in den Nieren und in den Harnwegen ansammeln.

Für einen gesunden Hund, der gelegentlich ein kleines Spinatblatt frisst, ist das praktisch kein Problem – die Nieren kommen mit geringen Oxalatmengen zurecht. Real wird das Risiko bei großen Mengen oder regelmäßiger Fütterung, vor allem bei Hunden mit bestehender Nierenerkrankung oder Calciumoxalat-Blasensteinen in der Vorgeschichte.

Für die meisten gesunden Hunde ist ein kleines Blatt, gelegentlich unters Futter gemischt, unbedenklich. Spinat ist jedoch nicht das ideale Gemüse für den regelmäßigen Einsatz, solange es sicherere Alternativen (grüne Bohnen, Erbsen, Karotten) gibt, die ähnliche Nährstoffe ohne das Oxalatproblem liefern.

Welche Menge ist gefährlich?

Nicht akut giftig. Große oder wiederholte Mengen bergen bei dafür anfälligen Hunden das Risiko von Oxalatablagerungen in den Nieren.

Welche Symptome gibt es?

BEGINN:Chronisches Problem, nicht akut.
  • Nierenbelastung bei dauerhafter Überfütterung: weniger Urinabsatz, Lethargie, vermehrter Durst (keine akute Vergiftung)

Was soll ich tun?

Kleine, gelegentliche Mengen: kein Handlungsbedarf. Regelmäßige große Portionen: Sprich mit deinem Tierarzt, besonders wenn der Hund Nierenprobleme in der Vorgeschichte hat.

Häufige Fragen

Dürfen Hunde gekochten Spinat fressen?

Kochen verringert den Oxalatgehalt leicht. Gekochter Spinat ohne Zusätze ist in kleinen Mengen sicherer als roher Spinat in großen Mengen.

Sollte ich aufhören, meinem Hund Spinat zu geben?

Wenn es bei einem gesunden Hund nur gelegentlich und in kleinen Mengen vorkommt, besteht kein Grund zur Sorge. Wenn es täglich eine große Portion ist, solltest du auf sicherere Gemüsesorten umsteigen.