Warum?

Blumenkohl enthält die Vitamine C, K und B6, Folat und Ballaststoffe. Er gehört zu den Kreuzblütlern (wie Brokkoli, Grünkohl und Kohl) und enthält dieselben Isothiocyanate und Glucosinolate, die in sehr großen, wiederholten Dosen die Schilddrüse hemmen können.

Das unmittelbarere Problem sind Blähungen. Blumenkohl enthält Raffinose – ein Trisaccharid, das Hunde (und Menschen) nicht direkt verdauen können. Darmbakterien vergären es im Dickdarm und erzeugen dabei Kohlendioxid, Wasserstoff und Methan. Die Folge sind kräftige Blähungen und möglicherweise ein unangenehm aufgeblähter Bauch.

Ein kleines Röschen hin und wieder ist sicher und liefert Nährstoffe. Wird Blumenkohl zu einem regelmäßigen großen Anteil der Ernährung, führt das zu dauerhaften Blähungen und kann außerdem den Appetit auf ein vollwertiges, nahrhaftes Hundefutter schmälern.

Welche Menge ist gefährlich?

Nicht giftig. Magen-Darm-Beschwerden (Blähungen, Blähbauch) bei mäßigen bis großen Mengen.

Welche Symptome gibt es?

BEGINN:Blähungen: 2–8 Stunden nach dem Fressen.
  • Blähungen, aufgeblähter Bauch, weicher Kot – keine Vergiftung

Was soll ich tun?

Bei kleinen Mengen kein Handlungsbedarf. Wenn sich ein deutlicher Blähbauch entwickelt, Futter weglassen und dem Magen-Darm-Trakt Zeit zur Erholung geben.

Häufige Fragen

Dürfen Hunde Blumenkohlreis fressen?

Reiner Blumenkohlreis (nur Blumenkohl, püriert und gekocht) ist in kleinen Mengen sicher – allerdings bleiben alle blähungsfördernden Eigenschaften erhalten.

Ist Blumenkohl für Hunde roh oder gekocht besser?

Gekocht ist er leichter verdaulich und erzeugt etwas weniger Gas, weil das Kochen bereits beginnt, die Raffinose abzubauen.