Warum?

Pistazien haben viele der gleichen Probleme wie Walnüsse und Pekannüsse. Sie sind anfällig für Aspergillus-Schimmel, der Aflatoxine bildet – stark leberschädigende Stoffe, die ein akutes Leberversagen verursachen. Dieses Risiko steigt bei Pistazien, deren Haltbarkeitsdatum überschritten ist oder die falsch gelagert wurden.

Die Schale ist eine besondere Gefahr: Pistazienschalen haben scharfe Kanten und können den Magen-Darm-Trakt verletzen, und Bruchstücke können einen Darmverschluss verursachen. Hunde, die Pistazien fressen, versuchen meist, sie samt Schale zu fressen (wie jedes andere Futter).

Gesalzene Pistazien enthalten sehr viel Natrium. Produkte mit Pistaziengeschmack können künstliche Farbstoffe, Süßstoffe und andere Zusatzstoffe enthalten.

Eine einzelne geschälte, ungesalzene Pistazie richtet bei einem gesunden Hund zwar wahrscheinlich keinen akuten Schaden an, aber die Kombination aus Schimmelrisiko, Fettgehalt und Schalengefahr macht Pistazien zu einem Lebensmittel, das man besser ganz meidet.

Welche Menge ist gefährlich?

Aflatoxin aus Schimmel: Schon kleine Mengen kontaminierter Nüsse verursachen Leberversagen. Fett: Risiko einer Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Welche Symptome gibt es?

BEGINN:Leberwirkungen durch Aflatoxin: 24–72 Stunden. Darmverschluss: Stunden bis Tage.
  • Aflatoxin: Erbrechen, Lethargie, Gelbsucht, Leberversagen; Schalen: Darmverschluss, Verletzungen; Fett: Bauchspeicheldrüsenentzündung

Was soll ich tun?

Wenn Schalen gefressen wurden: auf Anzeichen eines Darmverschlusses achten. Bei jeglichen Symptomen: den Tierarzt kontaktieren. Bei einer einzelnen geschälten Pistazie bei einem großen Hund: nur beobachten.

Häufige Fragen

Dürfen Hunde Pistazieneis fressen?

Nein – Pistazieneis vereint Laktose, Zucker und Nüsse. In zuckerreduzierten Versionen kann es Xylit enthalten.

Mein Hund hat eine Pistazienschale gefressen – was soll ich tun?

Achte auf Anzeichen von Magen-Darm-Beschwerden: Erbrechen, Pressen beim Kotabsatz, Bauchschmerzen. Wenn Symptome auftreten, kontaktiere deinen Tierarzt.