Warum?

Hot Dogs (Frankfurter Würstchen) sind verarbeitete Fleischprodukte mit sehr hohem Natriumgehalt (ca. 500mg pro Hot Dog), viel Fett und Konservierungsstoffen wie Natriumnitrit. In den kleinen Mengen, die als Trainingsleckerli verwendet werden — ein erbsengroßes Stück —, ist die Belastung durch Natrium und Fett minimal und unbedenklich.

Problematisch wird es, wenn ganze Hot Dogs oder große Mengen gegeben werden: Die Natriumbelastung wird dann relevant, das Fett kann Magen-Darm-Beschwerden auslösen, und das verarbeitete Fleisch bietet keinen ernährungsphysiologischen Vorteil gegenüber frischem, naturbelassenem Hühnchen oder Rindfleisch.

Manche Hot Dogs enthalten Knoblauchpulver — lies das Etikett. Hot Dogs aus Pute oder Huhn sind etwas magerer, enthalten aber trotzdem viel Natrium. Für das Training sind „natriumreduzierte“ Varianten vorzuziehen.

Welche Menge ist gefährlich?

In kleinen Mengen als Trainingsleckerli nicht akut giftig. Bei größeren Mengen: viel Natrium und Fett.

Welche Symptome gibt es?

BEGINN:Nicht relevant bei erbsengroßen Trainingsleckerli.
  • Magen-Darm-Beschwerden, Durst durch das Salz bei größeren Mengen; Bauchspeicheldrüsenentzündung durch das Fett bei dafür anfälligen Hunden

Was soll ich tun?

Kleine Stücke als Trainingsleckerli: kein Handeln nötig. Ganze Hot Dogs oder große Mengen: auf Magen-Darm-Symptome achten.

Häufige Fragen

Eignen sich Hot Dogs, um Tabletten zu verstecken?

Ein erbsengroßes Stück eignet sich gut, um Tabletten zu verstecken. Es gibt bessere Alternativen mit weniger Natrium (naturbelassenes gekochtes Hühnchen, Erdnussbutter auf einem Löffel), aber ein winziges Stück ab und zu ist in Ordnung.

Sind Hot Dogs aus Huhn oder Pute sicherer als Hot Dogs aus Rindfleisch?

Sie sind etwas magerer, aber der Natriumgehalt ist ähnlich. Das Hauptproblem ist das Natrium, nicht die Fleischsorte.